Lymphdrainage

Jeder kennt Lymphknoten. Wir haben sie seitlich des Halses, in den Achseln, und Leisten und auch in den Kniekehlen und Armbeugen. Jeder kennt auch angeschwollene Lymphknoten. Das passiert bei Erkältungen, Reizung und Überanstrengung des umliegenden Gebietes. Dann sind die Lymphknoten mit der plötzlich anfallenden Last der Lymphe überfordert und reagieren mit Schwellung und Schmerzen und es entstehen Wasseransammlungen und Ödeme im Gewebe.

Um jetzt den Lymphfluss zu unterstützen kann man die Muskelpumpe aktivieren, die Atmung vertiefen, die gestauten Gebiete hochlagern und die manuelle Lymphdrainage anwenden.

Die langsamen rhythmischen Bewegungen bei der Behandlung entsprechen genau der Flussgeschwindigkeit und ermöglichen daher eine gezielte Entleerung der Lymphgefäße.

Neben der Lösung des Staus in den Lymphgefäßen wirkt die MLD auch zur Stärkung des Abwehrsystems und beruhigend auf das Nervensystem.

Alle aufgelisteten Indikation werden zu Kontraindikationen wenn eine akute Entzündung im Körper besteht.

Die Manuelle Lymphdrainage bringt nachgewiesene Verbesserungen bei Stauungen im Gesicht wie Tränensäcken, nach Zahnoperationen, bei Hautveränderungen wie Verbrennungen und Narben, bei schweren, überanstrengten Beinen oder Celluliteund bei Stress.

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